Heroldsbergs Ehrungsnachmittag mit Begrüßung neuer Mitglieder

Anfang Mai lud die Heroldsberger SPD wieder zur jährlichen Ehrungsveranstaltung. Bei Kaffee und Kuchen konnte OV-Vorsitzender Fritz Müller die Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich und Altbürgermeisterin Melitta Schön begrüßen.

Martina Stamm-Fibich begann mit einer aktuellen Stunde im Bundestag und brachte die derzeit aktuellen Themen auf den Punkt. Als Mitglied im Gesundheitsausschuss liegt der Schwerpunkt bei ihr natürlich auf den Themen Pflege und Gesundheit. Da ist zur Zeit auch ordentlich was los. Das Pflegestärkungsgesetz schafft Entlastung für die Familien. Fracking ist so weit einzuschränken, dass es für Mensch oder Umwelt keine Gefahr mehr ist. Aber es bedarf einer gesetzlichen Regelung da derzeit das Thema überhaupt nicht geregelt ist. Von Altbürgermeisterin Melitta Schön auf das Thema Flüchtlingspolitik und finanzielle Ausstattung der Kommunen dazu angesprochen erklärte Martina Stamm-Fibich, die Gelder vom Bund würden zur Verfügung stehen. Allein in Bayern würde aber die Verteilung der Gelder durch das Land an die Kommunen sehr schleppend vorangehen, um es einmal milde auszudrücken. Martina Stamm-Fibich stehe auch wie der Rest der SPD hinter einer weiteren Kandidatur von Joachim Gauck als Bundespräsident. Sollte er absagen, habe sie aber einen persönlichen Favoriten: Frank-Walter Steinmeier – aber wer würde ihn dann als Außenminister ersetzen? Danach konnte OV-Vorsitzender Fritz Müller dann zwei neue Mitglieder begrüßen. Zum einen Heiner Ferschmann und zum anderen Jan-Sebastian Müller-Wonnenberg. Eine besondere Ehre wurde dann der stellvertretenden OV-Vorsitzenden Siglinde Witt zuteil. Für ihr 50-jähriges immer engagiertes Wirken für die SPD bekam sie nicht nur die Ehrenurkunde und eine goldene Brosche überreicht sondern ihr wurde auch die Willy-Brandt-Medaille verliehen. Diese Medaille bekommen nur ganz besonders engagierte Mitglieder. Und Siglinde Witt ist eine davon, so Fritz Müller in einer kleinen Laudatio auf Siglinde Witt. Nicht nur in der SPD, sondern in der ganzen Gemeinde Heroldsberg ist sie aktiv und nicht wegzudenken. Ob AWO, Geflügelzuchtverein, Partnerschaftsverein, Marktgemeinderat und nicht zuletzt in der SPD, Siglinde Witt leistet hier überall Außerordentliches. Ohne sie wäre Heroldsberg ein ganzes Stück ärmer. Bestes Beispiel: für die Ehrungsveranstaltung ließ sie es sich nicht nehmen, den Kaffee zu kochen und die kleine Feier auszurichten. Kommentar eines Teilnehmers: „Das war gestern ein fantastischer Termin bei der AWO-Begegnungsstätte, wenngleich ich ganz schön schwere Parteiarbeit bedeutet habe. Schön wäre es gewesen, wenn die AWO Heroldsberg barrierefrei wäre.“ Diese Anregung geben wir an die politisch Verantwortlichen im Ort weiter. Eine Begegnungsstätte, welche vor allem Senioren als Treffpunkt dient und die nicht barrierefrei ist, sollte ganz schnell barrierefrei gestaltet werden.