Johann Paetzoldt will für Erlangen-Höchstadt in den Landtag

27. Juni 2022

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 14. April wurde ich von meinem Ortsverein Heroldsberg einstimmig für die kommende Landtagswahl in unserem wunderschönen Landkreis Erlangen-Höchstadt nominiert. Im Folgenden möchte ich Euch einen kurzen Eindruck von meiner Person und meinen inhaltlichen Anliegen geben.
Diesen Sommer schließe ich mein Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und an der Pariser Sorbonne-Universität ab. Ab Herbst werde ich im Büro unserer Bundestagsabgeordneten Martina Stamm-Fibich mitarbeiten.

Was möchte ich erreichen?
Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, ist der gesellschaftliche Zusammenhalt. Als Sozialdemokratie muss es uns wichtig sein, dass die Stadt nicht gegen das Land, die alte Generation nicht gegen die junge und Akademikerinnen und Akademiker nicht gegen die Arbeiterschaft oder Angestellte ausgespielt werden. Denn klar ist: Nur gemeinsam können wir Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit finden. Für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts spielt das Ehrenamt eine große Rolle. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Ohne die vielen Ehrenamtlichen im örtlichen Fußballverein, der Kirche oder der Partei, würde wenig funktionieren und es gäbe kaum Möglichkeiten zum gesellschaftlichen Austausch. Deswegen ist es mir wichtig, das Ehrenamt bei uns im Landkreis zu unterstützen.
Als Sozialdemokrat und Sohn einer Musikerfamilie ist mir außerdem wichtig, dass eine aktive Kulturpolitik betrieben wird. Nicht alle Bereiche unserer Gesellschaft können einer radikalen Gewinnmaximierungslogik folgen – Kunst und Kultur rechnen sich nicht zwangsläufig. Ich bin davon überzeugt, dass einerseits Künstlerinnen und Künstler von ihrer Arbeit leben können müssen, und andererseits Kunst und Kultur kein Elitenprojekt für sehr Wohlhabende sein darf. Gute Kulturpolitik ist außerdem verbunden mit einer Erinnerungskultur, die gegenüber rechter Gewalt, Krieg und Fremdenhass sensibilisiert.
Warum ich mir die Kandidatur zur Landtagswahl zutraue?
Mir ist bewusst, dass eine Kandidatur zur Landtagswahl mit viel Arbeit und Aufwand verbunden ist. Aus mehreren Gründen bin ich davon überzeugt, dieser Aufgabe gewachsen zu sein. Als Vorsitzender der Jusos in unserem Landkreis, Mitglied des SPD-Kreisvorstands und des JusoBezirksvorstands bin ich vertraut mit den Prozessen und Strukturen in unserer Partei. Des Weiteren durfte ich als Wahlkampfkoordinator der Bundestagswahlkampagne von Martina Stamm-Fibich wertvolle Erfahrungen hinsichtlich der Gestaltung eines Wahlkampfes sammeln. Darüber hinaus absolvierte ich während meines Studiums Praktika im Bundestagsbüro unserer Abgeordneten Martina Stamm-Fibich in Berlin, beim Würzburger SPD-Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib sowie bei der Vertretung des Freistaats Bayern bei der EU in Brüssel. Dadurch konnte ich Einblicke in die tägliche politische und parlamentarische Arbeit sowie die komplizierten Verkettungen zwischen den verschiedenen politischen Ebenen gewinnen. Im Übrigen bin ich aufgrund meines sozialen Engagements und meiner sehr guten Studienleistungen Stipendiat der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Ich freue mich, viele von Euch in den kommenden Wochen persönlich kennenzulernen und bin dankbar über Anregungen, Tipps und Kritik.
Mit herzlichen Grüßen
Johann Paetzold

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