Jahreshauptversammlung - SPD Heroldsberg mit verjüngter Führungsriege

v.l.n.r.: Joachim Treffer, Johann Paetzold, Gerd Hefele, Sven Heupel, Hubert Selzle, Fritz Müller, Siglinde Witt, Dr. Jens Köhler, Claudia Engelhardt, Erika Dennerlein

23. April 2019

Nach der Begrüßung gab OV-Vorsitzender Fritz Müller seinen Rechenschaftsbericht. Neben verschiedenen Vorstandssitzungen wurde zum einen eine Ausflugsfahrt nach Unterfranken und die sehr beliebte Veranstaltung „Rote trinken Roten“ organisiert. Infostände und Flyer-Verteilungen zur Landtagswahl wurden durch die örtliche SPD durchgeführt. Hinzu kam dann noch eine Ehrungs- und Informationsveranstaltung der Heroldsberger SPD mit der Bundestagsabgeordneten Martina Stamm-Fibich.

Die Kabarettveranstaltung von Martina Stamm-Fibich fand dann im März unter tätiger Mithilfe der SPD Heroldsberg statt. Müller dankte für den Einsatz der Heroldsberger SPD. Außerdem trat die SPD Heroldsberg als Mitorganisator von zwei Anti-AfD-Demonstrations-Veranstaltungen in Heroldsberg auf. Die Devise hier: „Flagge zeigen gegen rechts“. Für 2019 sind neben den beliebten öffentlichen Fraktionssitzungen ein Infostand zur Europawahl, ein Foodtruck mit kostenlosen Waffeln am Festplatz am 9. Mai 2019, eine Ausflugsfahrt nach Bullenheim und die beliebte Weinprobe „Rote trinken Roten“ am 26.10. 2019 geplant. Da ja 2020 Kommunalwahlen sind, werden auch die Nominierungsveranstaltungen für Bürgermeisterkandidatur und Marktgemeinderatskandidaturen einen der Schwerpunkt im 2. Halbjahr ausmachen. Das Resümee des politischen Teils der Rede von Fritz Müller lässt wich wie folgt zusammenfassen: Die Arbeit der SPD in der Bundesregierung kann sich bisher durchaus sehen lassen. Inhaltlich wird diese Bundesregierung vor allem durch die SPD bestimmt. Er forderte eine noch bessere „Vermarktung“ dieser positiven Ergebnisse. Für die Marktgemeinderatsfraktion monierte Hubert Selzle die langsame Gangart der kommunalen Prozesse. So ziehen sich Projekte wie etwa Neuansiedlung Bauhof, Sanierung Feuerwehr, Sanierung Brücke Schützenstraße und wichtige Sanierungen von Ortsstraßen äußerst zäh dahin. Das Thema, was vielen Menschen auf den Nägeln brennt, nämlich die Schaffung günstigen Wohnraums, wird in Heroldsberg vollständig ignoriert. Die anschließende Diskussion zeigte, man habe die Defizite erkannt. Jedoch um alles umzusetzen braucht es natürlich Mehrheiten. Aber die habe die SPD derzeit weder im Bund, noch im Land, noch in der Kommune. Am ehesten können man das ja im kommenden Frühjahr auf kommunaler Ebene ändern. Bei den anschließenden Neuwahlen zeigte die Heroldsberger SPD zwar Kontinuität setzte aber einige Akzente in Richtung Zukunft. Fritz Müller wurde zwar als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt, aber mit Claudia Engelhardt eine neue stellvertretende Vorsitzende gewählt und mit Sven Heupel ein neuer Schatzmeister. Der 18-jährige Johann Paetzold wird zukünftig die Interessen der jungen Generation und Joachim Treffer die Interessen der älteren Generation im Vorstand vertreten. Somit hat die Heroldsberger SPD einen Generationswechsel eingeleitet.

Teilen